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Orca und Yamamoto, eine Geschichte

Orca und Yamamoto, eine über 30 Jahre andauernde Partnerschaft, die Innovation, Nachhaltigkeit und Handwerkskunst in hochwertigen Neoprenanzügen vereint.

Alles begann mit einer Unterhaltung. Einem Versprechen zwischen zwei Träumern. Zwischen Scott Unsworth, einem jungen neuseeländischen Triathlon-Enthusiasten und Tommy Yamamoto, Erbe eines Familienunternehmens, mit einer langen Tradition in japanischer Handwerkskunst und technischer Exzellenz. Beide hatten sich vorgenommen, den besten Neoprenanzug der Welt zu machen. Das war nicht bloß eine Absichtserklärung. Es war ein leidenschaftliches Anliegen.

 

Seitdem sind mehr als drei Jahrzehnte vergangen, und obwohl sich der Markt verändert hat, ist das Versprechen von damals noch immer dasselbe. Orca und Yamamoto haben eng zusammengearbeitet und dabei Innovation, Nachhaltigkeit und Detailverliebtheit vereint. Die Geschichte ihrer Zusammenarbeit ist eine Hommage an Monozukuri, die japanische Philosophie, die das Handwerk zur Kunst erhebt.

 

 

Scott war gerade einmal 20 Jahre alt, als er Tommy kennenlernte. Schon damals war ihm klar, dass er nicht einfach nur ein weiteres Produkt erzeugen, sondern die Welt des Triathlons mit einem Anzug revolutionieren wollte, der Freiheit, Leistungsfähigkeit und eine lange Lebensdauer bot. Tommy, der auf das jahrzehntealte Fachwissen der Firma seiner Familie aufbauen konnte, versicherte ihm, dass die Yamamoto Corporation, der perfekte Partner sein würde, um sein Ziel zu erreichen. Das Gespräch zwischen den beiden sollte der Beginn einer Partnerschaft werden, die bis heute auf Vertrauen und gegenseitigem Respekt beruht. Ab jenem Moment trafen sich die beiden mehrmals im Jahr, entweder in Japan oder in Neuseeland, um neue Ideen zu entwickeln, Material zu testen und jeden Quadratzentimeter Neopren zu optimieren. Sie sprachen nicht nur über Design oder Leistung, sondern auch über Werte: Nachhaltigkeit, soziales Engagement, verantwortungsbewussten Konsum. Sie wollten etwas schaffen, das über den Sport hinauswirkt.

 

Die Firmengeschichte von Yamamoto beginnt schon 1938, damals noch weit entfernt von der Welt des Wassersports. Am Anfang stellte das Unternehmen alles Mögliche her, von Bleistiften mit Radiergummi bis hin zu Knöpfen aus Milchpulver. Aber 1964, als Japan sich auf eine Olympiade vorbereitete, die die Zukunft des Landes verändern sollten, erfand sich Yamamoto neu und begann, Materialien zu entwickeln, die Taucher und Fischer vor der eisigen Kälte des Ozeans schützen sollten. So entstand ein Neopren, auf der Basis von Kalkstein, einem in Japan reichlich vorhandenen Rohstoff, der Erdöl ersetzte.

 

 

Hierbei handelt es sich nicht um ein unwichtiges Detail. Im Gegensatz zu den meisten Neoprenanzügen auf dem Markt, die aus Erdölderivaten hergestellt werden, ist das Neopren von Yamamoto nämlich weit umweltfreundlicher. Außerdem wird es vollständig in Japan unter ausschließlicher Verwendung erneuerbarerer Energie und unter Einhaltung der höchsten chemischen und ökologischen Standards hergestellt. Das Ergebnis ist ein außergewöhnliches Material: leicht, elastisch, wärmend und langlebig. Die mikrozellulare Struktur mit 93 % geschlossenen Zellen sorgt für eine hervorragende Wärmespeicherung und minimale Wasseraufnahme. Aber das Erstaunlichste ist, wie die Herstellung abläuft.

 

 

So beschreibt es das japanische Unternehmen selbst: Die Herstellung des Gummis ähnelt dem Backen von Brot. CR (Chloropren) wird mit Kalkstein vermengt und über Nacht ruhen gelassen. Dann wird Kohle hinzuzugeben, alles wird nochmal vermischt, wird erneut ruhen gelassen und schließlich wird Rapsöl in Lebensmittelqualität hinzugefügt. Anschließend wird die Mischung erhitzt, zweimal gepresst und schließlich auf die gewünschte Dicke geschnitten. Dabei wird nicht hastig gearbeitet. Es werden keine Tricks angewendet, um den Prozess zu verkürzen. Der gesamte Ablauf wird von der Präzision und dem Respekt vor der Dauer bestimmt, die für die traditionelle japanische Handwerkskunst erforderlich sind. In einer Welt der Massenproduktion setzt Yamamoto immer noch auf den Wert von Handarbeit.

Dank dieser Fokussierung auf Qualität ist Orca in der Lage, Anzüge zu entwickeln, die wie die sprichwörtliche zweite Haut anliegen und jeden einzelnen Schwimmzug effizienter machen. Die gemeinsam mit Yamamoto entwickelten Technologien, wie der 3D-Schnitt oder das wasserabweisende SCS-Finish (Super Composite Skin), helfen den Athlet*innen, Energie zu sparen, indem der Wasserwiderstand reduziert wird, und ermöglichen es ihnen, schneller zu schwimmen. Die Elastizität der Yamamoto-Materialien 38, 39, 40 und 44 wurde beispielsweise so abgestimmt, dass sie möglichst wenig Dehnungswiderstand bieten. So können Sportler*innen ihre Leistung ohne zu ermüden länger aufrechterhalten. Und das Beste daran: Bei guter Pflege halten diese Anzüge viel länger als herkömmliche Neoprenanzüge.

 

Orca hat auch Alternativen getestet. Naturkautschuk, synthetischen Kautschuk, vielversprechende Marktneuheiten … doch keine konnte die kombinierten Eigenschaften von Yamamoto-Neopren überbieten: hervorragende Leistungsfähigkeit, geringe Umweltbelastung und Langlebigkeit, die nachhaltigen Konsum unterstützt. Zwar existiert kein komplett umweltfreundliches Neopren, aber wenn es eines gibt, das einen klaren Unterschied macht, dann ist es dieses.

Heute, mehr als 30 Jahre nach jenem ersten Gespräch, reizen Orca und Yamamoto die Grenzen des Machbaren weiter aus. Mit jedem neuen Modell, mit jeder Innovation versuchen sie, der Perfektion ein Stück näher zu kommen. Denn in jedem Orca-Anzug aus Yamamoto-Neopren stecken nicht nur Technologie, sondern auch Geschichte, Werte und eine ganzheitliche Sicht auf die Dinge. Und vielleicht ist es tatsächlich das, was sie zu den besten der Welt macht.

 

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