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Ins kalte Wasser springen

Von Finn van der Aar: Kaltwasserschwimmen, ein großartiges Hobby und die wichtigsten Sachen, die du dafür brauchst, um das ganze Jahr über Spaß daran zu haben.

von Finn van der Aar

 

Vor zehn Jahren habe ich angefangen regelmäßig ins Wasser zu springen. Am Anfang stand eine persönliche Herausforderung: Wenn es draußen kälter und die Tage dunkler werden, würde ich es schaffen, weiter regelmäßig schwimmen zu gehen?

 

Ich nannte es #WATOBER: jeden Tag ins Meer oder in einen See zu hüpfen und darauf zu achten, wie sich das auf mich auswirkte, sowohl mental als auch physisch. Nach einem Monat waren die positiven Effekte so offensichtlich, dass ich beschloss, das Ganze fortzusetzen. So entstand #ADipADay.

 

Das Resultat? Eine zutiefst wohltuende Wirkung auf meine Grundstimmung. An kalten, grauen und ungemütlichen Tagen oder auch einfach nur, wenn ich mal keinen guten Tag hatte, kostete mich so ein Bad im kalten Wasser zwar größte Überwindung, aber wenn ich wieder raus kam, war das Gefühl von Stolz und Zufriedenheit einfach unbeschreiblich. An schönen Tagen, wenn die Wintersonne alles hell erleuchtete, konnte das Eintauchen in die natürliche Umgebung und die Gemeinschaft mit Gleichgesinnten zum unglaublichsten und anregendsten Erlebnis des Tages werden. Diese glasklare Wachheit, die man spürt, wenn man den Kopf untertaucht, ist viel energiespendender als jeder Kaffee.

 

Außerdem fördert es soziale Kontakte. An einem der Strände, an denen ich oft schwimmen war, lernte ich nach einer Weile das Team der dortigen Cafeteria kennen; es wurde sozusagen Teil meiner Routine, mich nach dem Baden mit ihnen zu unterhalten. Ich traf jeden Tag dieselben Leute und wir sprachen über die Bedingungen im Meer.

 

Ich bin Meereswissenschaftlerin, keine Ärztin, das vorweg, daher werde ich nicht näher auf die physiologischen Effekte von kaltem Wasser eingehen, aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es das Einzige war, was mir wirklich gegen Muskelkater nach harten Trainings geholfen hat. Nach mehr als einem Jahrzehnt Erfahrung habe ich jetzt auch meine Grundausstattung für das Schwimmen in kaltem Wasser optimiert und freue mich, sie hier mit dir zu teilen.


Das Wichtigste

Badesachen: Dein Lieblingsbadeanzug oder deine Lieblingsbadehose. In den kälteren Monaten trage ich meinen 1,5 mm dicken Orca Women’s Neoprene 1 Piece. Er gibt mir etwas zusätzliche Wärme, sodass ich länger im Wasser bleiben kann.

Handtuchponcho: Unverzichtbar, um das unangenehme Herumhantieren beim Umziehen mit eiskalten Fingern oder auf unebenem Boden zu ersparen.

Thermoskanne mit heißem Getränk: Perfekt, um sich nach dem Schwimmen von innen aufzuwärmen und auch um die Hände zu wärmen.

Wärmflasche: Hab sie auf dem Heimweg gerne auf dem Schoß liegen oder wärme meine Füße damit, wenn ich, nachdem ich aus dem Wasser gekommen bin, noch etwas plaudere.

Warme Mütze: Ein Muss, damit du keine Wärme über den Kopf verlierst.

Warme Schuhe und bequeme Kleidung: Meine Favoriten sind mit Lammfell gefütterte Stiefel, dazu lockere, bequeme Kleidung für den Rückweg nach Hause.

Umkleidematte: Als ich damals mit dem Kaltwasserschwimmen anfing, hat mir ein Freund ein kleines Stück Teppichboden überlassen, zum Umziehen. Inzwischen habe ich es durch die changing mat von Orca ersetzt, die auch zum Transportieren meiner nassen Sachen dient, wenn ich gerade keine wasserdichte Tasche dabei habe.

 

Zusatzausrüstung (wenn es noch kälter wird)

Neoprenhandschuhe: unverzichtbar, um das schmerzhafte Kribblen zu der Hände zu vermeiden, wenn man aus dem Wasser kommt und die Blutgefäße sich zusammenziehen.

Neoprensocken: das Gleiche wie bei den Handschuhen. Tipp: Wenn sie vom Vortag nass sind, gieß ich manchmal etwas von meinem Minztee hinein, um sie zu erwärmen (niemals kochendes Wasser, um die Klebenähte nicht zu beschädigen).

Schwimmkappe oder Neoprenstirnband: Hilft, die Kopf und Ohren warm zu halten und zu schützen.

Bademantel: An sehr kalten, windigen oder regnerischen Tagen kombiniere ich ihn mit dem Handtuchponcho von Orca für maximale Wärme.

 

Und das war's eigentlich auch schon. Egal, ob du ins winterliche Mittelmeer springst, mit den Füßen an der Nordwestküste von Irland im Eis herumstapfst oder irgendwo dazwischen, mit dieser Grundausstattung wird das Schwimmen im kalten Wasser leicht, angenehm und vielleicht auch bald zu einem Teil deines Alltags.

Freu dich darauf, wie stolz du sein wirst, wenn du dich getraut hast, ein Bad im kalten Wasser zu nehmen, und auf die kristallklare Frische, die dich eins mit der Natur werden lässt … worauf wartest du noch? Ab ins Wasser!

 

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Ziehe deine Schuhe und etwaige Kopfbedeckungen aus.

Such dir eine ebene Stelle vor einer glatten Wand.

Stell dich mit dem Rücken direkt an die Wand, die Füße zusammen.

Leg das Buch auf deinen Kopf und drück es gegen die Wand. Kontrollier mit dem Spiegel, ob es waagerecht und mittig liegt. Auf der Wand machst mit dem Bleistift eine Markierung auf Höhe deines Kopfes, bzw. der Unterkante des Buches.

Sobald du die Position markiert hast, kannst du deine Haltung verlassen und dir ein Maßband nehmen. Miss den Abstand vom Boden zu der Markierung, die du zuvor mit dem Bleistift gemacht hast.

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