Ins kalte Wasser springen
24. Februar 2026 | 10 protokoll lesen
Von Finn van der Aar: Kaltwasserschwimmen, ein großartiges Hobby und die wichtigsten Sachen, die du dafür brauchst, um das ganze Jahr über Spaß daran...
Wie Amanda Negrín durch das Apnoetauchen vollkommene Präsenz im Hier und Jetzt erlebt.
Apnoetauchen ist ein Sport, der sich jeder Kategorisierung entzieht. Jede Tauchsession beginnt außerhalb des Wassers, an der Oberfläche – wo es laut ist, zwischen wachem Bewusstsein, der Hektik des Unmittelbaren und Problemen, die gelöst werden wollen. Der Körper ist angespannt, unter Strom, aber bereit. Doch dann: Eine Pause, ein tiefer Atemzug, und es geht hinab. Die Welt verstummt nach und nach, alles löst sich auf, bis nur noch eines übrig ist: das Hier und Jetzt.
„Was mir an diesem Sport am besten gefällt, ist der Zustand völliger Präsenz im Augenblick, den er in mir bewirkt“, erzählt Amanda Negrín, Freediving-Ambassador von Orca. „Meinen Körper an seine Grenzen zu bringen, indem ich ihn in den Überlebensmodus versetze.“
Es geht ihr nicht um Rekorde oder Tauchtiefen. Sondern um die vollkommene Achtsamkeit. Um diesen Moment, in dem alles um einen herum in den Hintergrund tritt und nur noch die Ruhe und der Ozean da sind – ermöglicht durch jahrelang trainierte Atemtechnik und die absolute Körperbeherrschung in der Tiefe.

Vielleicht kommen auch deshalb viele Menschen auf unerwarteten Wegen zum Apnoetauchen. Im Fall von Amanda fing alles mit Yoga an. Die Verbindung war sofort da: Atmung, mentale Disziplin, der meditative Zustand. Eines Tages entschied sie sich, an einer „Freediving-Taufe“ teilzunehmen, und tauchte bis auf fünfzehn Meter hinab. Dort unten stieß sie auf ein schwer zu erklärendes, aber leicht zu erinnerndes Gefühl.
„Ich habe einen inneren Frieden gespürt wie nie zuvor.“
Für diejenigen, die es verstehen, hat das Apnoetauchen Suchtpotenzial. Nicht nur wegen des Adrenalins, sondern auch, weil die mentale Klarheit dabei hilft, sich seiner selbst bewusst zu werden. Und wegen der seltenen Möglichkeit, ganz an einem Ort zu sein. „Es ist einzigartig“, sagt Amanda.
Doch das Leben eines Ocean Lovers findet nicht nur auf weiten Reisen oder bei tiefen Tauchgängen statt, sondern gerade auch im Alltag. Nach Feierabend, wenn das Meer wie immer daliegt und bereit ist, mit der tauchenden Person in den Dialog zu treten. „Ich gehe immer abends tauchen“, erklärt Amanda. „Das Gefühl, bevor du ins Wasser steigst, ist ein vollkommen anderes als danach. Es ist, als würde das Meer alles Schlechte mit sich nehmen.“
An dieser Stelle spielt die Ausrüstung eine wichtige Rolle, denn sie ist Teil der Routine, ein ums andere mal, Tag für Tag. Der Neoprenanzug, den du immer wieder trägst, weil er tut was er soll.
Speziell für diesen ständigen Aufenthalt im Wasser entwickelt, ist der neue Mantra TRN ideal für alle, die das Wasser unabhängig von der Jahreszeit erleben möchten. Für spontane Sessions, regelmäßiges Training und Tauchgänge, die keiner besonderen Planung bedürfen. Ein vielseitiger, bequemer und langlebiger Anzug, der dich tagtäglich begleitet.
Amanda ist schon beim ersten Anziehen begeistert: von der Einfachheit. „Er lässt sich so leicht anziehen, schmiegt sich sofort an deinen Körper an und ist sehr bequem, wenn du dich im Wasser bewegst.“
Beim Apnoetauchen ist Bewegungsfreiheit kein nebensächliches Detail. Ein Anzug, der Schultern, Brustkorb und Zwerchfell optimal unterstützt, ermöglicht es dem Kopf, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: das Tauchen. Und eben nicht auf den Neoprenanzug. Auch die Strapazierfähigkeit ist wichtig, der ständige Gebrauch, das Salzwasser, die Zeit. „Ich trage schon seit Jahren Anzüge von Orca und sie sind immer noch in perfektem Zustand“, sagt Amanda.
Vielleicht muss sie deshalb nicht lange überlegen, als wir sie bitten, mit einem Wort zu beschreiben, was den neuen Mantra TRN als Begleiter eines „Ocean Lovers“ ausmacht: „Vielseitigkeit.“

Denn die Liebe zum Meer besteht selten darin, immer dasselbe zu tun. Manchmal trainiert man unter der Woche. Manchmal schwimmt man einfach nur und lässt sich treiben. Dann wieder reist man ans andere Ende der Welt, um neben Buckelwalen zu tauchen, so wie Amanda es bei einem ihrer unvergesslichsten Erlebnisse in Französisch-Polynesien erlebt hat.
Und manchmal geht es einfach darum zu wissen, das alles noch da ist, wenn du ins Wasser zurückkehrst: die Stille, die Ruhe und diese Seite von dir, die nur unter der Wasseroberfläche zum Vorschein kommt.
Das nächste Abenteuer, von dem Amanda träumt, ist Okinawa. Bis es soweit ist, wird sie weiterhin das tun, was alle tun, die das Meer wirklich verstehen: immer wieder zu ihm zurückkehren, wann immer sich die Gelegenheit bietet.
24. Februar 2026 | 10 protokoll lesen
Von Finn van der Aar: Kaltwasserschwimmen, ein großartiges Hobby und die wichtigsten Sachen, die du dafür brauchst, um das ganze Jahr über Spaß daran...
13. November 2025 | 10 protokoll lesen
Durch Apnoetauchen die Leidenschaft für den Ozean wiederentdecken: Ruhe, achtsame Ernährung und Gemeinschaft unter Wasser.
1. April 2025 | 15 protokoll lesen
Erfahre, wie das Surfen und die Fotografie diese in Australien lebende Argentinierin geprägt haben.