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Die mentale Herausforderung beim Apnoetauchen

Der Zen V2 ist Mateusz Malinas treuer Begleiter: Weniger Ablenkung, mehr Komfort und ein mentaler Zustand, in dem alles fließt.

Es gibt diesen einen Moment, kurz bevor man untertaucht, in dem die Welt um einen herum stillzustehen scheint. Der Atem wird langsamer, der Körper findet zur Ruhe, und die Gedanken kommen zur Stille. Beim Apnoetauchen ist dieser Augenblick alles.

 

Für Mateusz Malina, einen der Großen der internationalen Freediving-Szene, ist dieser Zustand jedoch kein Mysterium: „Das ist nichts, was man im letzten Moment erzwingen kann. Es ist das Ergebnis von Vorbereitung.“ Es geht um Training – um jahrelange Wiederholung, ein tiefes Verständnis für das Wasser und die Fähigkeit, in sich selbst zur Ruhe zu kommen.

 

Seine Verbindung zu Orca begann lange vor seinen Rekorden. 2009, als er noch ein Anfänger war, suchte er nach Vorbildern. Er fand sie, indem er sich an jenen orientierte, die damals bereits neue Maßstäbe setzten: „Wenn die Besten der Welt diese Ausrüstung nutzten, um die Grenzen des Möglichen zu sprengen, dann musste es auch für mich die richtige Wahl sein.“

 

Fünfzehn Jahre später ist diese ursprüngliche Entscheidung für Orca zu etwas Stärkerem gereift: zu uneingeschränktem Vertrauen. Ein Vertrauen, das nicht durch große Gesten entsteht, sondern durch kleine, verlässliche Details gefestigt wird. Denn beim Apnoetauchen zählt jedes Detail. Ein Millimeter in der Einstellung, ein minimaler Widerstand im Wasser oder eine leichte Anspannung in der Brust können den Unterschied zwischen mühelosem Gleiten und dem Kampf gegen die eigene Bewegung ausmachen. Das Ziel ist nicht, immer mehr aufzurüsten, sondern im Gegenteil – wegzulassen: „Die beste Ausrüstung ist die, an die man nicht denken muss.“ Und genau hier kommt der neue Orca Zen ins Spiel.

 

 

Von außen mag er wie ein gewöhnlicher Neoprenanzug aussehen. Aber im Wasser unterscheidet er sich deutlich. Mateusz beschreibt es so: „Wenn ich den neuen Orca Zen trage, fühlt er sich wirklich wie eine zweite Haut an.“ Und genau das ist das Ziel: er soll verschwinden. Es geht nicht nur darum, den Wasserwiderstand zu verringern oder Gewicht einzusparen, sondern jede Ablenkung zu beseitigen, die diesen mentalen Zustand, in dem alles im Fluss ist, stören könnte. Der Anzug folgt nicht der Bewegung: Er wird Teil von ihr. „Ich habe überhaupt nicht das Gefühl, etwas am Körper zu tragen. Ich fühle mich wie eine homogenes stromlinienförmiges Objekt.“

 

In Disziplinen, in denen jeder Zug und jedes Gleiten zählt, wird Reibung zu einem unsichtbaren Kostenfaktor. Sie zu verringern bedeutet, mit weniger mehr zu erreichen. Aber es gibt noch eine andere, weniger offensichtliche Dimension: die sensorische. In der Tiefe können sich selbst kleinste Reize verstärkt auswirken. Eine Falte, eindringendes Wasser, leicht ungleichmäßige Druckverteilung. All das sorgt für Störungen. Und diese Störungen lenken von dem ab, was tatsächlich wichtig ist: auf den Körper zu hören.

 

„Indem dieser äußere ‚Lärm‘ reduziert wird, ermöglicht mir der Anzug, mich ganz auf meine inneren Signale zu konzentrieren.“ Der neue Orca Zen ist genau für diesen Raum der Stille unter dem Meer ausgelegt. Er schmiegt sich an, ohne Wasserblasen entstehen zu lassen, folgt den Bewegungen, ohne sie zu behindern, und bietet Kompression, die nicht einengt, sondern Halt gibt. „Es ist ein ‚smarter‘ Druck. Er schränkt mich nicht ein, sondern unterstützt mich.“

Selbst in einem der heikelsten Momente, wie bei der Atmung vor dem Tauchgang, ist dieses Gleichgewicht deutlich. Der Neoprenanzug muss gut sitzen, ohne zu stören, und eine vollständige Ausdehnung der Lunge ermöglichen, ohne Spannung zu erzeugen.

 

„Wenn ich ganz natürlich atmen kann, bleibe ich auch entspannt. Und beim Apnoetauchen ist Entspannung der wichtigste Sicherheitsmechanismus.“

 

Letztendlich geht es nur darum: alle Zweifel auszuräumen. Denn wenn du tief unter Wasser bist, hast du keinen Spielraum, um an der Ausrüstung zu zweifeln. Sie muss ohne wenn und aber funktionieren. „Das wichtigste Sicherheitsmerkmal, das ein Tauchanzug haben kann, ist seine Fähigkeit, sich unsichtbar zu machen.“

 

 

Vielleicht erwähnt Mateusz daher auch keine konkreten Zahlen, wenn er über seine nächsten Ziele spricht. Er redet nicht von Metern oder Rekorden, sondern von etwas viel Schwerer Messbarem: Effizienz, Fluss, diesem Gefühl, mühelos zu gleiten: „Ich will sehen, wie weit der Mensch gleiten kann.“

 

Auf dem Weg dorthin gibt der neue Orca Zen nicht die Richtung vor. Er ist, wie Mateusz sagt, ein stiller Begleiter. Einer, der nicht drängt, nicht korrigiert, nicht eingreift. Er ist einfach da und erledigt seine Arbeit, damit alles andere in den Hintergrund treten kann.

 

Und wenn das geschieht, wenn die Ausrüstung aufhört zu existieren, wenn der Körper gleitet und der Geist zur Ruhe kommt, dann beginnt das Apnoetauchen.

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