Der neue Tango 3:2 und 3:2 Hooded
21. Juli 2025 | 7 protokoll lesen
Eine verbesserte Version unseres Hochleistungs-Surfanzugs – mit oder ohne Kapuze.
Tara Andreani spricht mit Orca über ihre Leidenschaft fürs Surfen, ihre Gewohnheiten und darüber, wie das Meer sie ausgeglichener und selbstbewusster macht.
Für Tara Andreani ist Surfen nicht nur ein Sport, sondern ein Rückzugsort. Lächelnd erklärt sie uns: „Jede Person erlebt das Surfen auf ihre Weise, aber wir alle teilen die Sucht nach den Wellen“. Was sie angeht, hat ihr das Meer Seelenfrieden geschenkt, in schweren Zeiten, es hat ihr dabei geholfen, mit Stress umzugehen und an sich selbst zu glauben. Bei jeder Session kann sie über sich hinauswachsen, besser werden – und vor allem ihren Kopf zur Ruhe bringen, der sonst immer auf Vollgas läuft.
Surfen ist Teil ihres Alltags: die Breaks checken, an den nächsten Surftrip denken, sich in die Brandung stürzen, auch im tiefsten Winter. Was übrigens, wie sie sagt, mit dem richtigen Equipment viel leichter fällt. Sie versucht, sich nicht komplett davon absorbieren zu lassen und ihr ist auch bewusst, dass es für Außenstehende oft schwer sein muss, diese Leidenschaft, die sie auf jeder Welle begleitet, zu verstehen. Aber das ist nunmal genau das, was ihr Leben ausmacht.

In welchem Neoprenanzug von Orca surfst du am liebsten und warum?
Das ist wahrscheinlich der Tango 4:3er. Den benutze ich quasi das ganze Jahr lang. An wirklich kalten Tagen nehme ich den 5:4er, der hält wahnsinnig warm. Wenn irgendwie möglich, spar ich mir die Stiefel, haha. Aber ja, meistens vertraue ich auf den 4:3er. Er ist super stretchy, das Neopren ist großartig und haltbar ist er, bisher haben die Nähte und der Kleber kein bisschen nachgegeben. Es war für mich nie leicht, einen Neo zu finden, der gut sitzt, da ich ziemlich groß und dünn bin. Normalerweise waren mir die Anzüge entweder zu kurz oder zu weit. Der Tango ist einer der wenigen, der zu meiner Körperform passt.
Welche Orca-Produkte nutzt du sonst so bei deinen Surfsessions?
Um mich umzuziehen, benutze ich den Poncho, und die Explorer Bag hab ich dabei, wenn ich auf Reisen bin, oder ich nehm sie einfach mit an den Strand. Da passt viel mehr rein, als man denken würde! Der Thermal Parka ist im Winter mein Best Buddy, wenn ich mich außerhalb des Autos umziehe, und außerdem hält er mich super warm. Ich schlüpfe nach jeder Surfsession rein. Und auch an verregneten Tagen, von denen wir hier in Biarritz im Winter viele haben, ist er echt praktisch.

Was ist dir bei deiner Surfausrüstung am wichtigsten: Komfort, Leistungsfähigkeit, Nachhaltigkeit … ?
Ich finde es schwer mich auf eins festzulegen, da meiner Meinung nach die Kombination aus all diesen Eigenschaften einen tollen Neoprenanzug ausmacht. Komfort ist für mich gleichbedeutend mit Leistungsfähigkeit. Wenn ein Neoprenanzug angenehm warm hält und gut sitzt, kann man auch länger surfen. Und wenn er flexibel genug ist, kann man sich besser bewegen und sauberere Moves durchziehen. Für mich gehen Komfort, Wärme und Flexibilität also Hand in Hand.
Perfekt ist es, wenn du einen Neoprenanzug trägst und es sich anfühlt, als hättest du überhaupt nichts an! Dann musst du nicht darüber nachdenken und kannst dich voll aufs Surfen konzentrieren.
Hast du beim Surfen in Orca-Anzügen einen Unterschied feststellen können zu anderen Marken?
Ja, auf jeden Fall, bei den Größen und was die Performance angeht. Früher hatte ich einen 5:4-Anzug, in dem ich mich kaum bewegen konnte. Das Anziehen hat ewig gedauert und das Ausziehen noch länger. Die Anzüge von Orca passen perfekt zu meiner Körperform und sind so dehnbar, dass ich auch mit eiskalten Händen auf dem Parkplatz keine Mühe habe, sie auszuziehen. Das macht einen Riesenunterschied, vor allem im Winter.
Hast du einen Tipp für Surfanfänger*innen, die sich gut ausstatten wollen?
Nehmt euch genug Zeit, um ordentliches Equipment zu finden. Surfen ist am Anfang schon schwer genug, also achtet darauf, dass ihr Material wählt, das euch dabei hilft, besser zu werden und euch motiviert zu surfen. Wenn ich zum Beispiel einen Neoprenanzug hätte, der nicht richtig passt oder mich nicht warm genug hält, würde es mir im Winter viel schwerer fallen, mich aufzuraffen.
Außerdem rate ich dazu, lieber ein bisschen mehr Geld auszugeben und dafür einen Neo zu bekommen, der länger hält und nachhaltig ist, als einen billigen Anzug zu kaufen, der schon nach einem Jahr kaputt ist.
Wie schaffst du es mit dem Meer und dem Sport connected zu bleiben?
Durch Leidenschaft. Im Meer fühle ich mich ausgeglichen und geborgen. Dort fühle ich mich am meisten geerdet und mit mir selbst und der Natur in Kontakt, egal was gerade sonst bei mir los ist.
Es gibt viele Parallelen zum Leben: Man muss lernen, Geduld zu haben, auf die richtige Welle zu warten und dann im richtigen Moment bereit zu sein, im richtigen Moment alles zu geben. Man erlebt heftige Wipeouts, aber man paddelt wieder raus, um nicht aufzugeben. Die Conditions ändern sich ständig, genau wie im echten Leben, und man kann nicht immer alles kontrollieren. Man muss sich anpassen, den Ritt genießen, wenn es gut läuft, und optimistisch bleiben, wenn man aus dem Wasser kommt, ohne auch nur einmal auf dem Board gestanden zu haben, haha.
Es ist eine ständige Herausforderung, besser zu werden, zu lernen, die Welt zu entdecken und dabei Spaß zu haben. Ich glaube, das vergessen wir manchmal und das kann ganz schön frustrierend sein. Aber wenn man Spaß hat, kann man das Beste aus sich herausholen, und das ist sdoch der Grund, warum man ursprünglich mit dem Surfen angefangen hat, weil es einfach so unglaublich viel Spaß macht.
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